Getestet: Good to Go von Essie

P1000623„Papier ist geduldig“, hat meine Uroma immer gesagt und diese Weisheit sehr nachhaltig an meine Mutter weitergegeben. Und meine Mutter an mich. So wurde mein Teenie-Ich zahlreicher Illusionen beraubt (Glattes Haar über Nacht? Wachstumsschübe durch Steine, die im Mondlicht aufgeladen werden müssen? Papier ist geduldig!) und vor einigen unnötigen Ausgaben und Enttäuschungen bewahrt. Mein Einwand, dass es sich in diesem oder jenen Fall doch gar nicht um Papier sondern um eine Website oder eine Plastikverpackung handelte, wurde übrigens abgebürstet.

Tja, und so bin ich heute sehr skeptisch, was den Wahrheitsgehalt von Werbeversprechen und populärwissenschaftlicher Lektüre betrifft. Eigentlich hätte ich deswegen auch nicht geglaubt, was der „Good to go“ Nagellack von Essie behauptet, zu können (bzw. sein Hersteller): Ein „ultraschnell trocknender Überlack, der den Farblack innerhalb von Sekunden fixiert“. Soso. Aber eine Freundin von mir schwärmte so derart von dem Lack, dass da was dran sein und ich „Good to go“ ausprobieren musste. Und was soll ich sagen, es stimmt! Ehrlich! „Ultraschnell“ und „innerhalb von Sekunden“ sind natürlich recht dehnbare Begriffe, daher habe ich die Zeit gestoppt um euch einen Anhaltspunkt zu geben: Zwischen Auftragen des farbigen Lacks und dem Überlack lagen 1,45 Minuten (entspricht der Zeit, in der ich die anderen Nägel lackiert habe). 2,39 Minuten nach Auftragen des Überlacks (die Zeit für das Lackieren der anderen Finger plus ein paar Sekunden skeptischen Abwartens) habe ich mich getraut, die Lackschicht vorsichtig zu berühren – trocken! Durch die Haare fahren nach 3,20 Minuten – ohne Spuren überstanden. 4 Minuten nach Auftragen konnte ich es immer noch nicht so richtig glauben und habe das getan, was normalerweise das totale Fiasko jeder Maniküre ist: Einmal schön fest mit dem Finger auf die Nägel patschen. Nix! Ich bin begeistert! Gerade im Hinblick auf den in Hamburg gerade sehr präsenten Herbst und das damit verbundene Geschlossene-Schuhe-Wetter verspricht „Good to go“ auf jeden Fall auch sehr viel Zeit nach dem Fußnagel-Lackieren zu sparen.

Falls ihr Papier (und Werbeversprechen auf Websites und Plastikverpackungen) ebenfalls für geduldig haltet, könnt ihr nun also auf eine persönliche Erfahrung bauen.

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4 Gedanken zu “Getestet: Good to Go von Essie

  1. Hört sich super an! Wenn das wirklich so ist, werde ich jetzt wieder regelmäßig meine Nägel lackieren! Bitte weitere persönliche Tests!

  2. Toll – ich werde bei nächster Gelegenheit meinen Einkauf erweitern und „Good to Go“ besorgen. Brauche es nur für die Zehnägel, da Fingernägel im Studio versorgt werden.

  3. Der Überlack wird in San Francisco auch in Nagelstudios verwendet. War genauso begeistert! Die komplette Manikuere inkl. Massage hat dadurch nur 15 Minuten gedauert!

  4. Ich liebe den essie mit dem dünnen Pinsel,schnelles Auftragen ist dadurch gesichert.Die Professional Lacke trockenen schneller,soll heißen Unterlack,zwei Schichten Farblack,plus Überlack und alles ist in 30 Min. getrocknet.Das schafft der normale Essie nicht. Ich kaufe meine Essie professional Lacke in der Center Apotheke in Hamburg Farmsen.Tolle Auswahl ist dort zufinden

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