Hotel-Tipp Sankt Peter-Ording: Minimoon in der Zweiten Heimat

Ich liebe die Nordsee – wie ich schon mal verraten habe vor allem in der sogenannten Nebensaison, wenn etwas weniger Menschen unterwegs sind, die Wellen weiße Krönchen tragen und man schön warm eingepackt stundenlang den Strand entlang spaziert. Oder mit einem Tee im Warmen sitzt und die Aussicht genießt. Oder im SPA entspannt. Klingt romantisch, oder? Also, ich finde schon – und da ich Mr. Immerglück von dieser Vorstellung überzeugen konnte, ging es in den Minimoon in das Hotel Zweite Heimat in Sankt Peter Ording.

MINIMOON IN DEUTSCHLAND: KEINE WEITE ANREISE UND VIEL ZEIT ZUM ENTSPANNEN
Wir waren uns bei der Hochzeitsplanung schnell einig, dass wir nach der großen Feier erst einmal ein paar Tage ohne lange Anreise oder viele neue Eindrücke die Seele baumeln lassen und den großen Tag Revue passieren lassen wollten. Die „richtigen“ Hochzeitsreise wollten wir dann einige Monate später antreten, damit nicht alles in einem Rutsch vorbei wäre. Also planten wir erst mal eine Hochzeitsreise in klein – einen Minimoon in Deutschland.

Das konkrete Ziel für den Minimoon stand mit Sankt Peter-Ording recht schnell fest – muss ich zu den Gründen oben noch viel mehr schreiben? Und weil das Wetter an der Nordsee ja nun eher, naja, eigenwillig ist und es auch mal ein paar Tage am Stück regnen kann, wollten wir ein besonders nettes Hotel, in dem uns Regenwetter egal ist. Hatte ich oben von Strandspaziergängen in der Nebensaison geschwärmt? Ähm ja, also wenn es kühl und windig ist. Bei Regen bin ich eher für die romantische Wir-genießen-im-Warmen-den-Blick-auf-die-See Seite der Nordsee.

Zum Glück gibt es in Sankt Peter-Ording einige recht neue Hotels und Pensionen, die mir beim Anschauen der Websites das Inneneinrichtungsherz höher hüpfen ließen. Die Wahl fiel auf das Hotel Zweite Heimat, denn es erschien einfach perfekt für unsere Mini-Flitterwochen: direkt am Strand mit kuschelig aussehenden Zimmern im gemütlichen Hamptons/Landhaus Style eingerichtet, guten Bewertungen für das Restaurant und einem eigenen SPA Bereich. Hach, was will man mehr!


DER KNALLER: UNSER ZIMMER MIT MEERBLICK
Aus logistischer Sicht wäre es ehrlich gesagt schlauer gewesen, von Münster an die Nordsee in Holland zu fahren. Aber das haben wir bei der Planung verdrängt. Und spätestens bei der Ankunft waren wir uns dann sicher, dass wir richtig gebucht hatten; Das Hotel war mit viel Liebe zum Details eingerichtet und unser Zimmer mindestens genauso kuschelig, wie es auf der Website aussah. Dadurch, dass es sehr groß war, konnten wir uns fast ein wenig der Illusion hingeben, ein Ferienhäuschen in den Hamptons zu bewohnen.


Für zwei Nächte war noch ein Zimmer mit Meerblick frei gewesen, sodass wir während unseres Aufenthalts umgezogen sind – und das hat sich wirklich gelohnt. Vom Balkon aus konnten wir den Sonnenuntergang über dem Meer bewundern und die große Badewanne mitten im Zimmer hat bei mir Begeisterungsanfälle verursacht.



ZUHAUSE-GEFÜHL IN DER ZWEITEN HEIMAT
Das Frühstück und Abendessens wurde im Restaurant Esszimmer im Erdgeschoss serviert, das einen Kamin hatte und genauso gemütlich war wie der Rest des Hotels. Beim Frühstücksbuffet blieb wirklich kein Wunsch offen und das Essen am Abend war so lecker, dass wir nur zwei Mal woanders gegessen haben (damit eingerechnet eine Pizza-Bestellung aufs Zimmer – wir wollten das Hotel einfach nicht verlassen). Nach mehr als einer Woche hätte ich das jetzt allerdings vielleicht ein bisschen langweilig gefunden, denn die Karte würde während unseres Aufenthalts nicht geändert.

Ihr habt es vielleicht schon am Restaurant Namen gesehen, aber das Thema „Zuhause“ zieht sich wie ein roter Faden durch das Hotel. So sind die Zimmer nach Familienmitgliedern benannt, die in Sankt Peter-Ording eine wichtige Rolle spielen und statt Minibar auf dem Zimmer gab es auf jeder Etage eine Mini-Küche für Getränke und Snacks – zur Selbstbedienung und nach dem Vertrauensprinzip (man schrieb einfach den Betrag auf einen Bierdeckel mit Zimmernummer). 

NACH DEM STRANDSPAZIERGANG IMMER INS SPA

Für mich Wellness-Fan war der SPA Bereich natürlich ein Highlight für sich; direkt im Zimmer in den Bademantel und per Fahrstuhl direkt nach unten. Perfekt! Das SPA war nicht riesig, aber mit Dampfbad, verschiedenen Saunen und zwei Ruheräumen war alles da, was wir gebraucht haben.  Und die Massagen dort – wir haben uns beide eine Ayurveda- und eine Hot Stone Massage gegönnt – waren einfach nur toll und haben zu einem Zustand absoluter Tiefenentspannung geführt. Die Termine habe ich ungefähr sechs Wochen vorher vereinbart und da waren viele Zeiten schon weg, beim nächsten Mal würde ich daher noch früher anrufen.

Und das Regenwetter? Mit Ausnahme eines kurzen Schauers hatten wir tatsächlich eine Woche Sonnenschein, den wir für unsere langen Strandspaziergänge genutzt haben. Mit Mittagspause in einem der Steghäuser – einer meiner Favoriten war das Strandbar 54° Nord, auch wenn der Service etwas überfordert war – und genug Wind und kühlen Temperaturen, um sich danach auf das gemütliche Hotel und den SPA Bereich zu freuen.




Die Zweite Heimat ist übrigens auch ziemlich geschickt mit dem Marketing. An der Rezeption gibt es Pullis, Hoodies, Shirts und anderes mit dem Logo des Hotels, das bei einem Nordsee-Aufenthalt nützlich sein könnte. Und das man dann auf einmal unbedingt braucht, weil es so kuschelig ist. Also, wir haben uns beide so einen warmen Kapuzenpulli kaufen müssen. Doch, ja, beide, in jeweils einer anderen Farbe. Ja ja, ich weiß! Und nein, natürlich tragen wir die jetzt nicht mehr zusammen in der Öffentlichkeit! Aber ganz manchmal auf dem Sofa, wenn es kalt ist und wir von einem kuscheligen Strandhotel träumen…

Hotel Zweite Heimat
Am Deich 41
25826 Sankt Peter-Ording
+40 (0)4863 – 47489 0

 

 

 

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